Vom Wolf, der falschen Kreide und dem sicheren Hafen der Knallhütte
Es war einmal, in unserer Heimat Nordhessen, da erzählte man sich am Kaminfeuer die Geschichte von den sieben jungen Geißlein. Ihre Mutter warnte sie eindringlich vor dem bösen Wolf, bevor sie in den Wald ging: „Lasst ihn ja nicht herein! Ihr erkennt ihn an seiner rauen Stimme und an seinen schwarzen Pfoten.“
Diese alte Mär, sie ist heute so wahr wie eh und je. Denn auch wir werden täglich gewarnt – von unserem eigenen Bauchgefühl, unserer Sehnsucht nach etwas Echtem, nach wahrer Qualität.
Der Wolf unserer Tage
Seht, der Wolf von heute streift nicht mehr durch den dichten Wald. Er lauert an den Ecken der Hektik und des schnellen Konsums. Seine raue Stimme ist das leere Versprechen von Massenware, die ohne Seele und Sorgfalt hergestellt wird. Seine schwarze Pfote ist die lieblose Zubereitung, die Enttäuschung auf dem Teller.
Dieser Wolf will uns auch täuschen. Er frisst Kreide, um seine Stimme fein und verlockend klingen zu lassen – so wie manch ein Angebot mit schönen Bildern und großen Worten wirbt, aber dahinter nur Leere steckt. Er bestäubt seine Pfote mit Mehl, um Reinheit und Qualität vorzugaukeln, wo keine ist. Und allzu oft fallen wir darauf herein, öffnen ihm die Tür unseres Hungers und werden bitter enttäuscht. Wir fühlen uns schwer und unzufrieden, als hätten wir Steine im Bauch.
Die Tür, die verschlossen bleibt – und die, die sich vertrauensvoll öffnet
Doch wir, die Menschen aus Nordhessen, wir haben von den Geißlein gelernt. Wir sind wachsam geworden. Wir kennen den Unterschied zwischen einer verstellten Stimme und einem ehrlichen Willkommen. Und genau deshalb gibt es einen Ort, an dem der Wolf vergeblich anklopft. Ein Haus, dessen Tür wir vertrauensvoll öffnen, weil wir wissen, dass dahinter Gutes auf uns wartet: das Brauhaus Knallhütte.
Wenn man hier an die Tür klopft, hört man keine verstellte Stimme. Man hört das fröhliche Klirren von Gläsern, das Lachen zufriedener Gäste und das ehrliche Zischen des Bieres, das ins Glas fließt.
Zeigt dieses Haus seine Pfote, so ist sie nicht schwarz oder künstlich bemehlt. Es ist die ehrliche Hand des Kochs, der frische Zutaten aus der Region verarbeitet. Es ist die aufrichtige Geste des Kellners, der einem mit einem Lächeln ein deftiges Schnitzel oder einen dampfenden Schweinebraten serviert. Hier wird nichts verborgen und nichts vorgetäuscht.
Wo die Geißlein sicher und satt sind
Im Brauhaus Knallhütte ist man sicher vor dem Wolf der Enttäuschung. Hier muss man sich nicht wie das kleinste Geißlein im Uhrenkasten verstecken. Hier kann man sich an den großen Tisch setzen, sich ausbreiten und das Leben genießen.
Man füllt seinen Bauch nicht mit schweren Steinen der Reue, sondern mit köstlichen Speisen, die Leib und Seele wärmen. Man fühlt sich nach dem Mahl nicht betrogen, sondern gestärkt und glücklich. Man ist wie die Geißlein, die am Ende fröhlich um den Brunnen tanzen, weil das Böse besiegt ist.
Die Moral von der Geschicht'
So mögen die Wölfe der schlechten Qualität und der falschen Versprechen heulen, so viel sie wollen. Wir hier in Nordhessen wissen, wo unser sicherer Hafen ist. Wir wissen, wem wir unsere Tür und unseren Appetit anvertrauen. Es ist der Ort, der uns mit ehrlicher Stimme und reiner Weste empfängt.
Und darum sagen wir aus voller Überzeugung: Klopft der Hunger an, so macht die Tür nur dem auf, der es ehrlich meint macht sie auf für das Brauhaus Knallhütte.