Von Aschenputtel, dem Alltags-Herd und dem Ball des wahren Genusses
In unserer nordhessischen Heimat, wo die Geschichten der Brüder Grimm noch im Flüstern der Wälder leben, kennt ein jedes Kind die Mär von Aschenputtel. Einem guten Mädchen, das von früh bis spät schuften musste, im Ruß und in der Asche am Herd saß, während die bösen Stiefschwestern sich für den Ball des Königs schmückten.
Und sehet, diese Geschichte ist uns heute näher, als wir glauben. Denn tragen wir nicht alle manchmal Aschenputtels Kleid?
Die Asche des täglichen Lebens
Unser Herd ist der Schreibtisch, die Werkbank oder das endlose Rad der häuslichen Pflichten. Die Asche, die uns anhaftet, ist die Müdigkeit nach einem langen Tag, der Staub der Sorgen und der Ruß der niemals enden wollenden Aufgaben. Man sitzt da, fühlt sich gar unscheinbar und grau, während um einen herum die Welt zu tanzen und zu feiern scheint.
Die böse Stiefmutter ist die Stimme in unserem Kopf, die uns befiehlt: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Und so picken wir die Linsen aus der Asche – die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Wir erledigen eine Aufgabe nach der anderen, bis wir so erschöpft sind, dass an einen königlichen Ball des Genusses nicht mehr zu denken ist. Man hat schlichtweg keine Kraft mehr, sich selbst ein Festmahl zu bereiten.
Die guten Täubchen rufen zum Fest
Doch auch in unserer Zeit gibt es die guten Helferlein! Es sind nicht die Täubchen, die vom Himmel fliegen, doch ihre Botschaft ist die gleiche. Es ist der verlockende Duft, der aus dem Brauhaus Knallhütte zu uns getragen wird. Es ist das Versprechen, dass man die Arbeit nun ruhen lassen darf.
Dieser Ruf sagt nicht: „Rucke di gu, rucke di gu!“, sondern er sagt: „Komm, wie du bist! Leg dein aschengraues Kleid des Alltags ab. Hier bei uns musst du keine Linsen lesen, hier darfst du einfach nur genießen. Der Tisch ist schon für dich gedeckt!“
Der königliche Ball in der Knallhütte
Und so geschieht die Verwandlung. Man betritt das Brauhaus, und mit einem Schlag fällt die Last des Tages von den Schultern. Man sitzt nicht mehr am kalten Herd, sondern in einer warmen, heimeligen Stube, umgeben von fröhlichen Menschen.
Hier findet der wahre Ball statt. Der Prinz, der einen zum Tanze bittet, ist ein Teller mit einem goldbraunen Schnitzel, so prächtig wie Aschenputtels Ballkleid. Der gläserne Schuh, der so perfekt passt, ist ein kühles Glas Hütt-Bier, das auf der Zunge perlt. Ein jeder Bissen ist ein Walzer des Geschmacks, ein jeder Schluck eine Fanfare der Freude.
Man muss nicht um Mitternacht fliehen und fürchten, dass der Zauber vergeht. Denn dieser Zauber ist echt. Er ist gebraut aus besten Zutaten, gekocht mit Leidenschaft und serviert mit einem Lächeln, das von Herzen kommt.
Die Moral von der Geschicht'
So wisset denn, ihr fleißigen Leute aus Kassel, Baunatal und der ganzen nordhessischen Region: Wenn ihr wieder einmal das Gefühl habt, wie Aschenputtel in der Asche zu sitzen, während das Leben an euch vorüberzieht, dann hört auf den Ruf.
Lasst die Linsen liegen und folgt dem Duft zum Brauhaus Knallhütte. Denn hier findet ein jeder, ganz gleich, wie grau sein Tag auch war, seinen ganz persönlichen Genuss-Ball. Und nach einem Mahl bei uns fühlt sich ein jeder wie ein König oder eine Königin.